Ausbildungszeit verkürzen

Den Turbo zünden – Du hast viele Möglichkeiten, Deine Ausbildungszeit zu verkürzen 

Ausbildungszeit verkürzen

Ausbildungszeit verkürzen

Wie kannst Du deine Ausbildungszeit verkürzen?

Zeit ist kostbar. Das gilt auf jeden Fall auch für die Ausbildung. Denn: Wer eher fertig ist, kann eher im Berufsleben durchstarten. Jeannette Halbhuber, Ausbildungsberaterin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus im Regionalcenter Dahme-Spreewald, erklärt, unter welchen Voraussetzungen Du schneller den Abschluss machen kannst. 

Höherer Schulabschluss

Wenn du ein Abitur in der Tasche hast, kannst Du bis zu zwölf Monate Deiner Ausbildungszeit „einsparen“. Bei einem Fachabitur können es bis zu sechs Monate sein. 

Berufliche Qualifizierung 

Eine Einstiegsqualifizierung, die Du vielleicht vor dem Ausbildungsstart gemacht hast, kann sich ebenfalls positiv auswirken. Bis zu sechs Monate Verkürzung sind drin. Und wer eine berufliche Vorbildung nachweisen kann, also vielleicht schon Berufserfahrungen gesammelt hat oder sogar eine Ausbildung absolviert hat, der kann sich Teile der Ausbildungsinhalte anrechnen lassen. 

Gute Leistungen 

Belohnt werden auch gute Leistungen in der Ausbildung. Ist der Notendurchschnitt sowohl in der beruflichen Praxis als auch in der Schule nicht schlechter als 2,49 und hast Du die Zwischenprüfung, also den ersten Teil der Abschlussprüfung, mindestens mit dem Prädikat „gut“ bestanden, kannst du ebenfalls ein paar Monate einsparen. Du könntest vorfristig zur Abschlussprüfung zugelassen werden. 

Erfahrungen 

Auszubildende, die 21 Jahre und älter sind, können mit ihrer Lebenserfahrung und ihrer Reife punkten: Eine Verkürzung um bis zu zwölf Monate ist möglich. 

Ob der Turbo in der Ausbildungszeit gezündet werden kann, entscheiden letztlich die Ausbildungspartner. Das sind der Betrieb und der Auszubildende sowie gegebenenfalls auch dessen Eltern.   

Geht es um die Bewertung der schulischen Leistungen, hat die Berufsschule ebenfalls ein Wörtchen mitzureden. Sind sich alle einig, wird der entsprechende Antrag bei der für die Ausbildung zuständigen Kammer wie der Industrie- und Handelskammer beziehungsweise Handwerkskammer gestellt. Hier werden die Angaben geprüft und eventuell Rückfragen beim Ausbildungsunternehmen gestellt. Lehrlinge können bis zu anderthalb Jahre ihrer Ausbildungszeit einsparen. Allerdings gilt auch diese Regel: Es muss mindestens die Hälfte der Ausbildungszeit übrigbleiben.  

Wann kann ich wieweit verkürzen: 

  • 2 Jahre = min. 12 Monate 
  • 3 Jahre = min. 18 Monate  
  • 3 1/3 Jahre = 2 Jahre  

Fazit: „Wer ehrgeizig und motiviert ist, kann bei entsprechenden Voraussetzungen seinen Abschluss schon in der Hälfte der regulären Ausbildungszeit schaffen und als Jungfacharbeiter gutes Geld verdienen“, betont Jeannette Halbhuber. 

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