Amely Erbert, angehende Kfz-Mechatronikerin, hat ein Faible für Flugzeugschlepper. Sie zeigt, dass technische Berufe keine Frage des Geschlechts sind.

Foto: Handwerkskammer Cottbus
Gewusst wie. Und vor allem mit wem. Amely Erbert hat im Handwerk ihren Traumberuf gefunden. Die 22-Jährige absolviert derzeit ihr drittes Lehrjahr zur Kraftfahrzeugmechatronikerin in der Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik bei der Klix Airport Service GmbH in Königs Wusterhausen. Das macht sie so gut, dass sie im Januar von der Handwerkskammer Cottbus gemeinsam mit dem Versorgungswerk e.V. als Lehrling des Monats ausgezeichnet wurde. Sie überzeugt mit großem Engagement, fachlicher Neugier und klaren beruflichen Zielen. Angefangen hat alles mit einem Beratungsgespräch bei der Handwerkskammer Cottbus.
Nach dem Abitur informierte sich Amely Erbert bei der Handwerkskammer Cottbus über mögliche Ausbildungswege. Durch ihr familiäres Umfeld – ihr Vater ist Tischlermeister – war für sie schnell klar, dass sie einen Beruf im Handwerk erlernen möchte. Gleichzeitig bestand der Wunsch, mit Fahrzeugen zu arbeiten. Im Gespräch erhielt sie eine Empfehlung für einen passenden Ausbildungsbetrieb. Noch am selben Tag stellte sich die junge Frau aus Bestensee bei der Klix Airport Service GmbH vor. Sie absolvierte ein Bewerbungsgespräch und im Anschluss ein zweitägiges Praktikum. Kurz darauf begann sie schon ihre Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin in der Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik.
„Ich fand den Betrieb besonders spannend, weil hier Flugzeugschlepper repariert und gewartet werden“, erklärt Amely Erbert. Die Kombination aus Handwerk und Luftfahrt habe sie von Beginn an begeistert. In ihrer Berufsschulklasse ist sie derzeit die einzige Frau. „Aber das ist sehr angenehm“, sagt die Auszubildende. Besonders schätzt sie die Unterstützung im Ausbildungsbetrieb: „Mir wird sehr viel beigebracht. Alle Fragen werden beantwortet, und wenn ich noch Wünsche habe, was ich zusätzlich machen möchte, werden diese umgesetzt.“
Aus Sicht des Unternehmens hinterlässt die Auszubildende einen durchweg positiven Eindruck. Personalleiter Stefan Würdig hebt ihre außergewöhnlich hohe Zuverlässigkeit und starke Eigenmotivation hervor. Amely Erbert arbeite sehr wissbegierig und mit großem Fleiß, was sich sowohl in ihren sehr guten schulischen als auch in den betrieblichen Leistungen zeige.
Dank ihres schnellen Verständnisses für praktische und theoretische Inhalte sei sie in der Lage, auch anspruchsvolle Aufgaben eigenständig und verantwortungsvoll zu übernehmen. Bereits während der Ausbildung arbeitet sie selbstständig an komplexen technischen Systemen, darunter an elektronischen Komponenten der Flugzeugschlepper sowie an Luftstartgeräten (Air Starter Units).
Für ihre berufliche Zukunft hat Amely Erbert klare Vorstellungen: „Nach der Ausbildung möchte ich auf jeden Fall im Betrieb bleiben und mich fachlich weiterentwickeln.“ Mit ihrer Motivation, Zielstrebigkeit und Leidenschaft für das Handwerk zeigt Amely eindrucksvoll, wie attraktiv und zukunftsfähig eine Ausbildung im Kfz-Handwerk ist – und dass technische Berufe längst keine Frage mehr des Geschlechts sind.
Neugierig auf eine Karriere im Handwerk geworden?
Dann am besten wie Amely Erbert mit einem Beratungsgespräch starten.
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Kathrin Werner,
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