Fachinformatiker/-in – Sysmtemintegration –

Interview VII

Vertraut mit der Welt von Nullen und Einsen 

Niko Czarnetzki erlernt den Beruf des Fachinformatikers für Systemintegration.

Eigentlich stand Niko Czarnetzki bis Mitte vergangenen Jahres bereits voll im Berufsleben. Der 26-Jährige hat eine abgeschlossene Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik und im Beruf schon gutes Geld verdient, in einer Festanstellung beim Unternehmen Ingram Micro in Großbeeren (Teltow-Fläming). Doch seit August vergangenen Jahres drückt Czarnetzki erneut die Schulbank. Er hat eine zweite Ausbildung begonnen, diesmal als Fachinformatiker für Systemintegration. „Ich will mich weiterqualifizieren, um beruflich voranzukommen“, sagt er. 

Niko Czarnetzki, der in Mahlow (Teltow-Fläming) aufgewachsen ist und derzeit in Berlin-Lichterfelde lebt, hat nach dem Realschulabschluss seine erste Ausbildung in einer Logistikfirma in Großbeeren absolviert und danach bei verschiedenen Betrieben gearbeitet. „Am meisten im Beruf gelernt habe ich, seit ich bei Ingram Micro arbeite“, sagt er. Bei dem Lagerlogistikunternehmen, das Teil eines weltweit vertretenen US-amerikanischen Konzerns ist, spielt Automatisierung eine sehr große Rolle. Während der Arbeit in demhochmodernen Logistikdienstleister ist bei Niko Czarnetzki dann auch der Wunsch entstanden, selbst Computerfachmann zu werden. So hat er sich in seinem Betrieb für einen entsprechenden Ausbildungsplatz beworben. Wer Fachinformatiker für Systemintegration werden will, braucht auf jeden Fall ein gewisses Verständnis für die Welt der Einsen und Nullen. „Interesse an Computern und Internet muss da sein“, sagt Czarnetzki. Es sei aber nicht Voraussetzung, schon vorher ein Computer-Profi zu sein, das nötige Wissen werde Schritt für Schritt im Betrieb und in der Berufsschule vermittelt. Zwei Wochen Ausbildung im Betrieb wechseln sich jeweils mit einem einwöchigen Unterrichtsblock in der Berufsschule ab. In diesem Fall ist es das Oberstufenzentrum Technik in Teltow (Potsdam-Mittelmark). 

Fachinformatiker für Systemintegration haben eine verantwortungsvolle Position. Im Unternehmen sind sie es, die für die Netzwerke aus Servern und Arbeitsplatzrechnern verantwortlich sind. Sie wählen Hard- und Software aus und richten sie ein, betreuen die Systeme und Anlagen, zu denen auch Peripheriegeräte wie Drucker oder Scanner gehören. Bei Störungen suchen sie Ursachen und beheben die Probleme. Bei Ingram Micro in Großbeeren sind am internen Netzwerk immerhin mehrere Hundert Computer angeschlossen. Schon im ersten Lehrjahr ist Niko Czarnetzki auch mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut. In einem größeren Projekt haben die Auszubildenden zusammen mit ihrem Ausbilder größere Arbeitsbereiche mit jeweils rund 30 einzelnen Arbeitsplätzen aufgebaut. „Wir haben das Projekt gemeinsam ausgearbeitet und fertiggestellt“, berichtet er. Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration dauert regulär drei Jahre. Da Niko Czarnetzki bereits über eine abgeschlossene Ausbildung verfügt, kann er seinen Abschluss bei entsprechenden Leistungen auch schon nach zweieinhalb Jahren machen. Dass er mit einer erneuten Ausbildung noch einmal finanziell zurückstecken muss, hat ihn nicht geschreckt. „Das war es mir wert. Außerdem werde ich von meinen Eltern unterstützt“, berichtet Czarnetzki. Auch in seiner Freizeit interessiert er sich für alles, was mit Computern zu tun hat. Außerdem spielt er Volleyball in einer Freizeitmannschaft.  

Niko Czarnetzki lernt in seiner Ausbildung, mit komplexen Computer-Netzwerken umzugehen. 

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