4 Tipps für die Vorbereitung auf das Assessment Center

Hier findest Du Einblicke in den Ablauf des Auswahlverfahrens der MBS.

Assessment Center

Tipp 3 – Das Bewerbungsgespräch

Wie würdest Du eine Abiturfeier planen?“

Bewerbunsgegspräche

Rechnest Du mit so einer Frage, wenn Du Dich für eine kaufmännische Ausbildung bewirbst? Genau diese Aufgabe ist den Bewerbern im letzten Assessment-Center (AC) der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) gestellt worden. 

Wie bei der MBS ist in vielen großen und mittleren Unternehmen unterschiedlicher Branchen das Assessment-Center mittlerweile das gängige Verfahren zur Auswahl der Azubis, auch wenn es nicht immer so heißt. Doch egal ob Bewerbertag, Auswahlseminar, mehrtägiges Auswahlverfahren, Bewerbertest, Testverfahren: Wenn Du für einen halben Tag oder länger eingeladen bist, handelt es sich um ein AC. Glückwunsch, wenn Du eine solche Einladung erhalten hast! Das heißt, dass Deine Bewerbung einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat und dass das Unternehmen an Dir interessiert ist. Doch zurücklehnen ist nicht. Denn das AC ist die nächste Hürde, die Du auf Deinem Weg zum Ausbildungsplatz nehmen musst und auf die Du Dich gründlich vorbereiten solltest.  

Wer bist du?

Tipp 1: Zeige deine Persönlichkeit 

Bewerbungsgespräch

Das Assessment-Center (englisch „assessment“ bedeutet „Bewertung, Einschätzung“) ist ein komplexes Gruppenauswahlverfahren, bei dem die Teilnehmer zeigen können, was sie draufhaben – weit über fachliches Wissen hinaus. Vor allem wie es um die sogenannten Schlüsselkompetenzen (soziale Kompetenz, personale Kompetenz, Methodenkompetenz) bestellt ist, wird getestet.

Beispielsweise: Wie gehst Du mit anderen Menschen um? Wie kommst Du mit Stress klar? Wie löst Du Probleme? Dazu erwarten Dich verschiedene Tests, Übungen, Gesprächsrunden.  

Wann, wo und wie genau das AC abläuft, teilt Dir das Unternehmen in der Einladung mit. Bei der MBS findet es immer in Potsdam statt, von 9 bis etwa 15 Uhr. „Wir laden jeweils eine Gruppe von drei bis fünf Teilnehmern ein“, sagt Leonie Gipkens und erläutert, was die Bewerber erwartet: „Bei uns besteht das Assessment-Center aus drei Teilen. Zuerst gibt es eine Gruppendiskussion zu einem allgemeinen gesellschaftlichen Thema. Dann ist jeder Bewerber einzeln gefragt. Er wird gebeten, ein simuliertes Kundengespräch zu führen und bekommt dazu eine Aufgabe gestellt – wie zum Beispiel die Planung einer Abiturfeier. Wir überlegen uns aber jedes Mal ein neues Thema. Zuletzt folgt das klassische Vorstellungsgespräch.“ 

Was macht dich aus?!

Tipp 2: Übe vorher Deine Selbstpräsentation

Ein Vorstellungsgespräch beginnt meist mit der Selbstpräsentation. Diese sollte kurz und prägnant sein.

Das kannst Du im Vorfeld üben:

    1. Stelle Dich vor einen Spiegel und sprich laut.
    2. Erzähle etwas über Deine Stärken, aber auch über Deine Schwächen und wie Du mit ihnen umgehst.
    3. Erzähle, was Du magst, was Du kannst und was Du schon gemacht hast.
    4. Sei dabei freundlich, tritt überzeugend auf, bleibe möglichst authentisch und immer bei der Wahrheit. 
Bewerbunsgegspräche

Informationsrecherche

Tipp 3: Sei informiert

Beispiele Bewerbungsfotos

Darüber hinaus ist es selbstverständlich, dass Du Dich im Vorfeld sehr gut über Deinen potenziellen Arbeitgeber und alles, was mit Deinem künftigen Beruf zu tun hat, schlau machst.

Viele Informationen findest Du im Internet:

– auf den Seiten der Unternehmen,

– im „Berufenet“ der Arbeitsagentur (www.berufenet.arbeitsagentur.de).

Weitere Tipps:

    1. Kenne die Anforderungen und nimm in Deiner Selbstpräsentation Bezug darauf. Dabei reicht es nicht zu behaupten, dass Du das Geforderte kannst, sondern beweise es.
    2. Nenne Beispiele, was Du schon gemacht hast, wie Du Dich verhalten hast. „Wir wollen herausbekommen, wie intensiv sich der Bewerber schon mit dem Beruf und unserem Unternehmen auseinandergesetzt hat, was ihn für eine Bewerbung bei uns motiviert und warum er ausgerechnet diesen Beruf erlernen will“, betont Leonie Gipkens. 

Kommunikation

Tipp 4: Sei offen & zugewandt

Unternehmen, deren tägliches Brot der Kundenkontakt ist, ist ein weiterer Aspekt ganz wichtig, wie die Ausbildungsbeauftragte der MBS verrät:

„Wie offen und kommunikativ ist der Bewerber? Und wie kommt er mit unterschiedlichen Kundentypen zurecht?“

Tipps:

    1. Bei der Gruppendiskussion sei also aktiv dabei, bring Dich ein.
    2. Vertritt Deinen Standpunkt, aber überrolle die anderen nicht, sondern gehe auf sie ein.
    3. Sei aufmerksam, zugewandt, kooperativ. Und bleibe auch hier so authentisch wie möglich.

Bei der MBS stammen die zur Diskussion gestellten Themen aus dem persönlichen Umfeld der Kandidaten, wie zum Beispiel der Abiball oder die Planung einer Urlaubsreise. Anderswo kann das Thema aber auch einen Unternehmensbezug haben oder politischer Natur sein. Darum sei informiert, was gesellschaftlich gerade passiert.  

INFO: Viele Tipps und Infos gibt es kostenfrei im Internet. Aber es gibt auch viele Bücher, zum Beispiel „Im Assessment Center überzeugen: Wie Sie mit den richtigen Strategien jedes Assessment Center erfolgreich durchlaufen und bestehen“ von Sebastian Grapengeter, 2020 bei edition Karriere erschienen.  

 

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