Absage, was nun?

Du hast eine Absage bekommen, verliere nicht den Mut. Hier findest du 4 Tipps, was du beim nächsten Mal noch besser machen kannst.

Absage, was passiert jetzt?

Eine Absage sollte dir nicht den Mut nehmen!

Bewerbunsgegspräche

Es ist mit Sicherheit nicht unbedingt motivierend, wenn Du viel Zeit und Mühe in Deine Bewerbungsmappe investiert hast, aber eine zuweilen auch noch ziemlich unpersönliche Absage mit besten Wünschen für die Zukunft bekommst.  Dennoch heißt es gerade jetzt: Verlier nicht den Mut und nimm Dir die Entscheidung des Unternehmens oder der Behörde nicht so zu Herzen. 

„Nicht den Kopf in den Sand stecken“, rät Wolfgang Spieß, Geschäftsführer Bildung der Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK). Betrachte die Absage eher als Ansporn, es beim nächsten Mal anders, vielleicht besser zu machen. Jetzt gilt es, Deine Unterlagen und im Falle eines bereits erfolgten Vorstellungsgesprächs Dein Verhalten unter die Lupe zu nehmen. 

Bewerbungsschreiben

Tipp 1: Überprüfe Deine Bewerbungs-unterlagen 

Bewerbung

„Wir hören von vielen Unternehmen, dass die Bewerbungsunterlagen nicht immer fach- und sachgerecht sind“, so Spieß.

Ist der Adressat der Richtige? Das fange schon beim ausgewählten Adressaten an – also möglichst Verantwortliche der Personalabteilung beziehungsweise der Geschäftsführer – und reiche bis zu den die eigene Motivation nicht immer unterstreichenden Anlagen. 

    1. Weist dein Lebenslauf Lücken auf? Ist der Text orthografisch korrekt?
    2. Hast Du mögliche in der Ausschreibung genannte Voraussetzungen nicht berücksichtigt?
    3. Wurden Deine bestehenden Qualifikationen ausreichend beleuchtet?

Tipp: Dafür gibt es vielfach kostenlose Bewerbungschecks im Netz, so Spieß. 

Bewerbungsgespräch

Tipp 2: Reflektiere Dein Bewerbungsgespräch

Folgende Fragen könntest Du nochmal reflektieren  & schauen, was Du beim nächsten Mak verbessern könntest:

    1. Bist Du beim Bewerberinterview auf vielleicht entscheidende Fragen nicht eingegangen?
    2. Warst Du zu aufgeregt, zu schüchtern, bist Du Deinem Gesprächspartner gegenüber überzeugend aufgetreten?
    3. Führe Dir die Situation noch einmal vor Augen, sprich sie mit Freunden oder Eltern durch.

Tipp: Hilfe würden hier auch sogenannte Bewerbungstrainings bieten, wie sie meist schon in Schulen angeboten und von den Kammern unterstützt würden, weiß Spieß.  

Bewerbungsprozess

Unternehmensbewertung

Tipp 3: Feedback vom Unternehmen einholen

Beispiele Bewerbungsfotos

Ist Dein Engagement für die angestrebte Ausbildung und die Stelle zu groß, um Dich mit der Absage zufriedenzugeben, kannst du Dich auch noch einmal an das Unternehmen wenden. Ein Dank für die zurückgeschickten Bewerbungsunterlagen oder für das Vorstellungsgespräch gibt vielleicht einen Anlass dafür, und die Unterhaltung eröffnet Möglichkeiten, nach den konkreten Gründen für die Ablehnung zu fragen. „Ein solches Feedback zu erhalten, kann hilfreich sein“, meint auch Spieß. Manchmal ergeben sich auch Alternativen. Vielleicht fragst Du zunächst nach einem Praktikum. 

Passt der Job zu dir?

Tipp 4: Passt die Stelle zu Dir?

Hast Du schon häufiger Absagen erhalten und Vorstellungsgespräche sind gar nicht erst zustande gekommen, solltest Du Dir Gedanken machen, ob Deine bestehenden Qualifizierungen auch zur angestrebten Ausbildung passen. Spieß: „Hilfreich ist, wenn es da einen gewissen Einklang gibt.“ Da können Noten in dafür wichtigen Fächern eine Rolle spielen oder aber auch körperliche Voraussetzungen bei anstrengenden Tätigkeiten. 

Auf keinen Fall solltest Du den Mut verlieren. Zum Start der Ausbildungssaison Ende Februar/Anfang März platzieren viele Unternehmen ihre Ausschreibungen. Und der Markt bleibt auch über den obligatorischen Beginn der Lehren im September wegen oft auch kurzfristiger Suchen oder wieder offen gewordener Stellen nicht ohne Bewegung. 

Bewerbungsprozess

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